Lohnsteuer- und Sozialversicherung

U1-Verfahren: Für einen Fremdgeschäftsführer erhalten Sie keine Erstattung

Am Ausgleichsverfahren für Arbeitgeberaufwendungen bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit – kurz U1-Verfahren – nimmt ein Arbeitgeber teil, wenn er maximal 30 Mitarbeiter beschäftigt. Doch für welche Mitarbeiter können Erstattungen beantragt werden? Das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg hat kürzlich in einem Urteil wichtige Klarstellungen zu dieser Frage getroffen (Urteil vom 4.7.2024, Az. L 9 KR 78/23). An dieser Entscheidung können Sie sich orientieren.

Hildegard Gemünden

16.09.2024 · 1 Min Lesezeit

Eine GmbH, die Dienstleistungen im Garten- und Landschaftsbau, Winterdienst und die Erbringung von Bauleistungen aller Art anbietet, wird von einem Fremdgeschäftsführer geleitet. Grundsätzlich ging das Unternehmen davon aus, dass es für den Geschäftsführer Aufwendungen im U1-Verfahren erstattet erhält. Dieser war in der Zeit von Anfang 2018 bis Mitte 2021 mehrfach arbeitsunfähig krank.

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